Kirchliche Segnung des Flurgedenksteins und Feierstunde

am 2. November 2019 in Nurn

Dorferneuerung und Flurneuordnung nach 40 Jahren abgeschlossen – Kirchliche Segnung des Gedenksteins und Feierstunde durchgeführt
Ein Zeuge für die vergangenen 40 Jahre ist der Gedenkstein am Ringweg auf den Höhen über Nurn. Ein Kupferrelief zeigt den Ort und die Jahreszahl.
Pfarrer Richard F. Reis stellte den Stein, den Ort und seine Bewohner und ihre großartigen Bemühungen unter den Schutz des allmächtigen Gottes. Den Standort mit seinem Überblick über das Dorf und dem Weitblick weit in die Höhen des Frankenwaldes nannte Pfarrer Reis ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den vielen helfenden Händen und gegenüber Gott. Das wunderbare Panorama hat Gott ganz ohne Maßnahmen geschaffen, aber mit Gott waren auch die Bemühungen der Menschen mit Erfolg gekrönt. „Auf ihn konntet ihr euch verlassen, er hat euer Unterfangen gelingen lassen“, sagte Pfarrer Reis.
Nach dem Marsch unter Leitung des Musikvereins Nurn von den Höhen ins Dorf fand die Feierstunde im Mehrzweckhaus statt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Karl Saueressig und Anton Hepple vom Amt für ländliche Entwicklung ging Bürgermeister Gerhard Wunder auf die vergangenen 40 Jahre in Nurn ein. Ein Höhepunkt war der Festakt am 22. November 2012 in der Münchner Residenz. Für die Bodenordnung und das Beweidungskonzept wurde an die Teilnehmergemeinschaft Nurn der Staatspreis/Sonderpreis 2012 für die Land- und Dorfentwicklung in Höhe von 2.000 Euro verliehen.
Der örtliche Beauftragte der Teilnehmergemeinschaft, Karl-Heinz Deuerling, dankte allen Helfern sowie dem Amt für ländliche Entwicklung und dem Markt Steinwiesen.
Die Veranstaltung wurde sowohl am Gedenkstein als auch im Mehrzweckhaus vom Musikverein Nurn unter der Leitung von Wolfgang Schrepfer umrahmt.
